Über mich
Ich heiße Anna.
Kunst und Handwerk haben mich immer interessiert, studiert habe ich trotzdem Physik, bis zum Masterabschluss: Ich wollte wissen, warum die Natur so ist, wie sie ist. Heute mache ich Schmuck aus denselben Formen: Spiralen, Symmetrien, Muster. Warum eine Form so aussieht, wie sie aussieht, muss ich dabei nicht mehr fragen. Ich entscheide es.
Physik
Woher die Formen kommen.
Im Studium habe ich gelernt, auf Muster und Symmetrien zu achten: wie ein Kristall wächst, wie sich dieselbe Spirale in einer Muschel und in einem Farnblatt wiederholt.
Deshalb arbeite ich mit Material, in dem diese Muster schon stecken: Muscheln, Perlen, Halbedelsteine. Die Farben bringt das Material gleich mit. Ich muss sie mir nicht ausdenken, nur zusammenstellen.
In meinen Schmuckstücken bringe ich beides zusammen: klare Symmetrien wie die Spirale, Symbole wie Sonne und Mond, und organische, fließende Formen. Zufällig sind auch die nicht, ihre Ordnung ist nur schwerer zu sehen. Genau die suche ich.
Reisen
Woher die Ornamente kommen
Die Mandalas und Ornamente stammen von meinen Reisen nach Indien und Mexiko. Dort ist die Kunst überall: an Hauswänden, auf Stoffen, auf Fliesen.
Was ich unterwegs sehe, geht nicht verloren. Es kommt zurück: als Zeichnung auf Papier, als Stempel, den ich selbst schnitze.
Und auf der Verpackung. Ohrringe und Armbänder kommen auf ein Kärtchen, Ketten und Ringe in ein Etui. Auf jedes zeichne ich ein Muster oder ein Mandala, auf jedes einzelne.
Schmuckatelier
Wo daraus Schmuck wird.
Jedes Stück entsteht bei mir am Tisch in Graz, eines nach dem anderen. Vorher probiere ich lange herum: andere Steine, andere Anordnung, eine Kette zwei Zentimeter kürzer. Ich höre erst auf, wenn ich nichts mehr ändern will. Das kann dauern.
Vom ersten Stein bis zur Verpackung geht alles durch meine Hände.
Papier und Ton
Woran ich sonst arbeite.
Schmuck ist nicht das Einzige, was ich mache. Ich zeichne, male, arbeite mit Ton und schneide Linolschnitte. Der Schmuck ist der Teil davon, den man tragen kann.
L'inspiration et le processus de mes œuvres :